
Fasane wurden bereits zur Römerzeit aus ihrer ursprünglich asiatischen Heimat nach Europa eingeführt, hier gezüchtet und dabei mehrfach gekreuzt. Der Jagdfasan ist somit eigentlich gar kein einheimischer Vogel. Auch heute werden noch Fasane in Fasanerien extra für die Jagd gezüchtet.
Der Körper des Fasans ähnelt dem eines kleinen Haushuhns, jedoch besitzt er höhere Beine. Das Männchen hat ein überwiegend kupferrotes Gefieder mit schwarzen und beigen Flecken. Der Schwanz ist grau-schwarz gebändert. Das Gefieder am Kopf ist blaugrün schimmernd und am Hals ist ein weisser Ring. An beiden Kopfseiten hat das Männchen rote, warzige Hautlappen. Das Weibchen hingegen ist deutlich mehr getarnt mit schwarz-beige geflecktem Gefieder und hellerem Bauch. Der Fasan scharrt flache Mulden in den Boden und kleidet diese mit wenig Pflanzenmaterial aus. Meist sind die Nester durch Gras oder Kräuter gedeckt. Auch Nester an Baumstämmen oder Hochstauden wurden gefunden. Nur in Einzelfällen brütet der Fasan erhöht, wie beispielsweise in Heuhaufen oder alten Gemäuern.